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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft

Das Thema Ressourcenschutz und Nachhaltigkeit spielt sowohl im Bewusstsein der Bevölkerung als auch in der politischen Diskussion eine wichtige Rolle. Damit erhält auch die Abfall-/ Kreislaufwirtschaft eine zunehmende Bedeutung für den Klima- und Ressourcenschutz. Gleichzeitig zeigen die nachfolgenden Beispiele gegenüber früheren Verwertungsmaßnahmen eine zunehmende Komplexität aufgrund der eingesetzten Materialien.

Deshalb erfordert nachhaltiger ressourcenschonender Umgang mit Materialien und Stoffströmen auch eine Entwicklung der Abfallwirtschaft hin zur echten Kreislaufwirtschaft (circular economy). Hierbei sind sowohl biogene als auch ‚technische‘ Materialien einzubeziehen. Produktverantwortung, Getrennthaltung und hohe Recyclingquoten sind dafür wichtige Grundvoraussetzungen, aber ebenso müssen die Sekundärrohstoffe in hoher Qualität hergestellt und ein entsprechender Nachfragemarkt geschaffen werden um eine umweltfreundlichere Alternative zu den Primärrohstoffen zu ermöglichen.

Somit kann die Abfallwirtschaft einen wichtigen Beitrag zum Ressourcenschutz liefern. Beispiele hierfür sind die flächendeckende Bioabfallerfassung, die Rückgewinnung von Phosphor, Aufbereitung und Verwertung von Verbrennungsaschen, Recycling von Elektro- und Elektronikabfällen oder die energetische Verwertung von heizwertreichen Abfällen. Vor diesem Hintergrund ist die Zielvorgabe "Schonung natürlicher Ressourcen" nicht nur auf Bundesebene im Kreislaufwirtschaftsgesetz verankert.

Auch auf Landesebene werden Strategien und Lösungsansätze erarbeitet um zukünftige Rohstoffverknappungen zu erkennen. Das Bundesland Hessen hat dazu aktuell eine landesweite Ressourcenstrategie verabschiedet.