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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Geometrie-Metadaten: Boden, nutzungsdifferenziert

Ursprung

Die vorliegende Geometrie basiert auf einer Verschneidung von "Boden" und "Bedeckung".

Bearbeitungsschritte

Aufgrund der unterschiedlichen Herkunft der beiden Ausgangs-Geometrien (Boden: TK25, Bedeckung: ATKIS) erzeugt eine Verschneidung eine Vielzahl von Klein- und Kleinstflächen, die z.T. geometrisch aufgelöst, z.T. aber auch inhaltlich bearbeitet werden müssen.

1A: Gewässer

Die Gewässer werden aus der Vereinigungsmenge der Ausgangs-Geometrien gebildet (wenn eine der beiden Geometrien als Gewässer attributiert ist, wird die Fläche zu "Gewässer").

1B: Aufschüttungen und Abgrabungen

Die Boden-Geometrie hält spezielle Einheiten für die Thematik "Aufschüttungen und Abgrabungen" bereit. In ATKIS sind derartige Flächen häufig als Industrie- oder Gewerbefläche klassifiziert.
Alle Siedlungen, die in der Bodenkarte in die Klassen "Aufschüttungen und Abgrabungen" fallen, werden der Bedeckungsklasse 6 (=künstlich verändert) zugeschlagen.

1C: Siedlungen

Die restlichen Siedlungsflächen werden aus der Vereinigungsmenge (UNION) der Ausgangs-Geometrien gebildet.

1D: Moore

Alle Moore erhalten die Bedeckungsklasse 3 (=Wald)

1E: künstlich veränderte Flächen

Die aus der Bedeckung stammenden "künstlich veränderte Flächen", die keiner Bodenklasse diese Themenfeldes zugeordnet sind, werden zur Bodeneinheit 331

2: Generalisierung

Nach den vorgenommenen Änderungen existieren benachbarte Flächen gleichen Inhalts, deren gemeinsame Grenzen aufgelöst werden (DISSOLVE).

3A: Aufschüttungen und Abgrabungen

Durch den Arbeitsschritt 1E kann es vorkommen, dass eine 331er Fläche an eine 332er Fläche grenzt. Derartige Kombinationen werden zugunsten der 332er Flächen aufgelöst.

3B: Generalisierung

Nach den vorgenommenen Änderungen existieren benachbarte Flächen gleichen Inhalts, deren gemeinsame Grenzen aufgelöst werden (DISSOLVE).

4: Generalisierung

Sowohl Flächen kleiner 0,4 ha als auch Flächen 1 ha und deren Quotient aus Umfang und Quadratwurzel der Fläche >= 12 beträgt, (langgestreckte Flächen) werden dem Nachbarn mit der längsten gemeinsamen Grenze zugeschlagen, sofern es sich hierbei nicht um Siedlungen oder Gewässer handelt (ELIMINATE).

5: Ungültige Verknüpfungen

Nicht für alle Basis-Bodenformen existiert eine Acker-, Grünland- und Wald-Bodenform.
Da durch die Verschneidung potenziell alle Kombinationen vorkommen können, werden die "ungültigen" Kombinationen gesondert behandelt. In einer Rekodierungs-Liste werden alternative nutzungsdifferenzierte Bodenformen angegeben, wobei die Bedeckung immer bestehen bleibt.

6: Generalisierung

Nach den vorgenommenen Änderungen existieren benachbarte Flächen gleichen Inhalts, deren gemeinsame Grenzen aufgelöst werden (DISSOLVE).