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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Bohrdatenbank von Hessen

Im Rahmen des Fachinformationssystems Geologie wird die Bohrdatenbank von Hessen aufgebaut. Die bisher vorliegenden analogen Schichtenverzeichnisse erfüllen nicht mehr die Erfordernisse an einen modernen geologischen Landesdienst. Interne und externe Kunden des HLNUG benötigen zeitnah homogenisierte Punktinformationen über den Untergrund von Hessen. Somit sind die geologischen Schichtenverzeichnisse eine optimale Ergänzung zur digitalen geologischen Karte 1:25 000.

Neben der Archivierung analoger Datenbestände führt die Überführung von Schichtenverzeichnissen in eine Datenbank zu einer Homogenisierung der Datenbestände. Die Verwendung von strukturierten, hierarchischen Begriffslisten ermöglichen dem Nutzer systematische Recherchen auf den gesamten Datenbestand durchzuführen. Damit verbunden ist eine den heutigen Ansprüchen genügende Visualisierung von Schichtenverzeichnissen. Profilschnitte, Flächendaten und Messwerte können mit den digitalen Punktdaten verknüpft und dargestellt werden. Die Bohrdatenbank stellt somit künftig das grundlegende Standardwerkzeug der Geologischen Landesaufnahme dar.

Im Archiv des HLNUG sind zurzeit ca. 120.000 Schichtenverzeichnisse in analoger Form archiviert. Von diesen Bohrdaten liegen ca. 90.000 Stammdaten nach den Vorgaben des Datenmodells "Geologisches Schichtprofil" in digitaler Form vor. Allerdings müssen die Daten zum Teil noch ergänzt und überprüft werden. Dazu kommen jährlich noch einige hundert neue Bohrungen.

Mittlerweile sind einige tausend Bohrungen in der Bohrdatenbank nach dem Hessischen Erfassungsstandard abgelegt. In den nächsten Jahren soll dann der wesentliche Teil des analogen Datenbestandes in die Bohrdatenbank des HLNUG überführt werden und dann internen und externen Nutzern zur Verfügung stehen. Bis dahin wenden Sie sich bitte mit Ihren Fragen zur Bohrdatenbank an das geowissenschaftliche Archiv des HLNUG.