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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Forschungsprojekte Natur und Landschaft

Ziel der vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung beauftragten Projekte ist es, direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Landschaft abzuschätzen und Maßnahmen zu entwickeln, die deren Schutz verbessern.


Abgeschlossene Projekte
 

Douglasien-Reinbestände und Douglasien-Buchen-Mischwälder als Lebensraum für höhlennutzende Tierarten (2013 - 2017)
B. Koppmann-Rumpf, Dr. C. Heberer, Dr. K.-H. Schmidt, Ökologische Forschungsstation Schlüchtern

Projektinhalt:
In Baumbeständen mit unterschiedlichen Anteilen von Douglasien wurde die Bestandentwicklung von höhlennutzenden Singvogel-, Säugetier- und Insektenarten untersucht. Die Douglasie wird in der Forstwirtschaft teilweise als Ersatz für die weniger klimarobuste Fichte eingesetzt.


Entwicklung einer Methode zur Wirkungsermittlung von Stadtklimaeffekten auf Biota anhand von Flechten (2015 - 2016)
Prof. U. Windisch, Technische Hochschule Mittelhessen

Projektinhalt:
Erprobung einer neuen Methodik, anhand von Flechten als Bioindikator Stadtklimaeffekte nachzuweisen (am Fallbeispiel Wiesbaden und Mainz)


Auswirkungen des globalen Wandels auf Ökosystemdienstleistungen in Hessen (2010 - 2015)
PD Dr. R. Schaldach, Prof. A. Ernst, Universität Kassel (Center for Environmental Systems Research)

Projektinhalt:
Mit einer Kombination von umweltpsychologischen und umweltnaturwissenschaftlichen Methoden wurde untersucht, welche Ökosystemdienstleistungen in Hessen wo vorliegen, wie bewusst den Menschen dies ist und wie groß die Bereitschaft ist, diese Ökosysteme zu schützen.


Stark bedrohte Pflanzenarten in Hessen - Arealanalyse und Klimawandel (2009 - 2013)
Prof. G. Zizka, PD Dr. T. Gregor, Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt (Projektgruppe Dynamik von Biozönosen)

Projektinhalt:
Im Rahmen dieses Projektes wurden Pflanzenarten Hessens hinsichtlich ihrer momentanen Verbreitung sowie einer Änderung der Vorkommen durch den Klimawandel untersucht.


Entwicklung eines Haselmausnistkastens zur Minderung der Konkurrenz mit höhlenbrütenden Singvögeln und Siebenschläfern (2014)
Dr. K.-H. Schmidt, Dr. C. Heberer, B. Koppmann-Rumpf, Ökologische Forschungsstation Schlüchtern

Projektinhalt:
Um Bestände der unter Naturschutz stehenden Haselmaus bei zunehmender Überlagerung von Brutzeiträumen zu schützen, wurde ein Nistkasten entworfen, der konkurrierenden Arten nicht zugänglich ist.

Einfluss des Klimawandels auf Brutverluste bei höhlenbrütenden Singvögeln durch Siebenschläfer (2012 - 2013)
Dr. K.-H. Schmidt, Dr. C. Heberer, B. Koppmann-Rumpf, Ökologische Forschungsstation Schlüchtern

Projektinhalt:
Bestandsdaten von höhlenbrütenden Singvögeln und Siebenschläfern aus besonders warmen Frühjahren wurden mit Normaljahren verglichen, um abzuschätzen, ob sich die Brutzeiträume der Arten zukünftig stärker überschneiden.

Einfluss des Klimawandels auf die Höhlenkonkurrenz zwischen Vögeln, Kleinsäugern und Insekten (2009 - 2011)
Dr. K.-H. Schmidt, Dr. C. Heberer, Ökologische Forschungsstation Schlüchtern

Projektinhalt:
Langjährige Datenreihen zu Beständen von höhlennutzenden Singvogel-, Säugetier- und Insektenarten wurden ausgewertet, um zeitliche Veränderungen der Entwicklungsstadien zu erkennen, die die Konkurrenz zwischen den Arten verstärken könnten.


Auswirkungen des Klimawandels auf die biologische Qualität hessischer Fließgewässer (2009 - 2010)
PD Dr. P. Haase, Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt (Projektgruppe Arealdynamik von Arten)

Projektinhalt:
Im Rahmen einer Literaturstudie wurde Wissen über Wirkungszusammenhänge zwischen Klimawandel und Fließgewässerqualität zusammengetragen.

 

Bereits seit 2004 wurden Vorläuferprojekte unter dem Integrierten Klimaschutzprogramm Hessen 2012 (Hintergrundinformation) des hessischen Umweltministeriums aufgelegt und vom HLNUG betreut.

In die Projekte sind frühere Klimaprojektionsdaten eingegangen:

  • Berichte, die bis zum Jahr 2005 fertig gestellt wurden, benutzen das globale Klimamodell ECHAM4, das Regionalmodell WETTREG2003 auf Basis des Szenarios B2.
  • Berichte, die aus dem Jahr 2008 oder 2009 stammen, benutzen das Globalmodell ECHAM5, das Regionalmodell WETTREG2006 sowie teilweise REMO auf Basis der Szenarios B1, A1B und A2. (Der Winterniederschlag in den Simulationen mit WETTREG2006 fällt insbesondere gegen Ende des 21. Jahrhunderts unverhältnismäßig feucht aus. Dieses Ergebnis war eine Modellschwäche, die mit der Modellversion WETTREG2010 behoben wurde.)

 

Klimawandel und Pflanzenphänologie in Hessen (2009)
Institut für Pflanzenökologie, Universität Gießen

Klimawandel und Pflanzenphänologie in Hessen (2005)
 Institut für Pflanzenökologie, Universität Gießen

Einschätzungen zu möglichen und bereits nachweisbaren Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die Biodiversität in Hessen (2005)
Ökologische Forschungsstation Schlüchtern