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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

FAQ

1 Welche konkreten Verkehrsdaten/Verkehrsmesszahlen sind bis wann für welche Bereiche von den Kommunen zu erheben?

Die Kommunen sind nicht verpflichtet, Daten für die Umgebungslärmkartierung zu erheben. Mit ODEN wird ihnen ein so genanntes Basismodell (Verkehrs-, Gelände-und Gebäudedaten) zur Verfügung gestellt. Das bedeutet z. B. für den Verkehrsbereich, dass für alle wesentlichen Straßen mit den erforderlichen Daten versehen sind. Dies gilt auch für das Gebäude- und Geländemodell. Die Kommunen haben aber die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Zuständigkeit, eigene, ggf. bessere Daten einzupflegen und das Basismodell zu verbessern oder zu aktualisieren. Die Daten des Basismodells sowie die Ergebnisse von Lärmberechnungen können in Zukunft mit Hilfe von ODEN auch einfach nur angeschaut und geprüft werden. 

2 Wie bzw. von wem können die Kommunen kurzfristig die notwendigen Verkehrszahlen erhalten?

Da alle erforderlichen Daten in dem Basismodell von Hessen Mobil bereits enthalten sind, müssen die Kommunen keinen zusätzlichen Erhebungsaufwand betreiben (siehe auch Antwort zu Frage 1).

3 Was bedeutet es für eine Kommune in der praktischen Anwendung (permanente Datenpflege etc.), dass ODEN über das Internet bereitgestellt wird?

Wenn eine Kommune das Angebot wahrnehmen will, sollte ein zuständiger Mitarbeiter der Kommune bereit sein, sich in diese Software einzuarbeiten.
Nach Abschluss der Umgebungslärmkartierung im Sommer 2017 sollen die Kommunen die Möglichkeit bekommen, mit diesem System auch aktiv Lärmberechnungen durchzuführen. So können im Rahmen der Lärmaktionsplanung z. B. der Einfluss von Lärmschutzwänden oder die Auswirkungen von Geschwindigkeitsreduzierungen auf die Lärmsituation berechnet werden. 

4 Wer schult die Mitarbeiter der Kommunen hinsichtlich der Anwendung des Programms?

Die Schulung wird durch das HLNUG organisiert. Der Schulungsbedarf wird über Schulungsvideos, die das HLNUG auf seiner Internetseite zur Verfügung stellt, abgedeckt.
Die Internetadresse mit den Schulungsvideos wird auf Anfrage über die E-Mail-Adresse Umgebungslaerm[at]hlnug.hessen.de zusammen mit den Zugangsdaten zu ODEN verschickt.

5 Welche EDV - Kenntnisse, insbesondere im Hinblick auf ODEN, sind als Grundlage für die Anwendung notwendig?

Spezielle EDV-Kenntnisse sind zunächst nicht erforderlich, aber hilfreich. Mitarbeiter, die z. B. mit MS-Office-Anwendungen vertraut sind, werden auch die grundlegenden Funktionen von ODEN nach einer Schulung beherrschen können. 

6 Wie intensiv (Stunden, Tage) muss die Schulung erfolgen?

Die Intensität der Schulung kann individuell sehr unterschiedlich sein und hängt u. a. von den EDV-Vorkenntnissen ab. Ein Mitarbeiter ohne spezielle GIS-Kenntnisse sollte innerhalb von einem Tag die Grundlagen der Bedienung von ODEN beherrschen können. 

7 Entstehen durch die Nutzung von ODEN Kosten?

Wenn ein Rechner mit Internetzugang und Lautsprecher zur Verfügung stehen, entstehen für den Anwender keine Kosten.

8 Wer stellt die dauerhafte Datenpflege sicher?

Die Daten werden primär für die Umgebungslärmkartierung verwendet. Hierfür und damit auch für die Datenpflege ist das HLNUG zuständig. Wie aus den vorangegangen Antworten ersichtlich wurde, haben die Kommunen aber die Möglichkeit, das HLNUG bei der Datenpflege zu unterstützen, indem sie ggf. aktuellere Daten einarbeiten. 

9 Wer gewährleistet die Datensicherung?

Die Datensicherung erfolgt nicht lokal bei den Kommunen, sondern zentral auf einem externen Server. Über entsprechende Verträge mit einem Partnerunternehmen stellt das HLNUG sicher, dass auf diesem Server regelmäßige Datensicherungen durchgeführt werden.