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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Immissionswerte der TA Luft

Die Bedingungen für die Genehmigung von Anlagen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) werden durch die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) geregelt. Die TA Luft (erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundesimmisssionsschutzgesetz) wurde zuletzt im Jahr 2002 novelliert.


Die TA Luft konkretisiert die im BImSchG festgelegten Anforderungen zum Schutz der Allgemeinheit und der Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen und zur Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen bei der Errichtung, beim Betrieb und bei der Überwachung von Anlagen. Die TA Luft sieht sowohl Immissionsgrenzwerte vor als auch Emissionsgrenzwerte im Abgasstrom von Anlagen. Für folgende Komponenten sind Immissionswerte festgelegt: Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid, Feinstaub (PM10), Blei, Benzol, Tetrachlorethen und Fluorwasserstoff sowie für Staubniederschlag und einzelne Inhaltsstoffe des Staubniederschlags (Arsen, Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber und Thallium).


Die Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit der europäischen Luftqualitätsgesetzgebung (aktuell: EU-Richtlinie 2008/50/EG über Luftqualität und saubere Luft in Europa) werden in der TA Luft berücksichtigt.