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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Emissionsringversuche

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ESA und rechtlicher Hintergrund

Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) ist Anbieter von Ringversuchen gemäß  §16 IV 7 der 41. BImSchV für nach  §29b BImSchG bekanntgegebene Messstellen. Natürlich können aber auch andere interessierte Labore an den Ringversuchen teilnehmen.

Die Ringversuche schließen die Probenahme mit ein. Diese findet an der Emissions-Simulations-Anlage (ESA) des HLNUG statt. Die ESA ist ein Schornstein-Simulator, an dem sich der Volumenstrom, die Temperatur und die Konzentrationen verschiedener Schadstoffe kontrolliert erzeugen und regeln lassen.

Darüber hinaus kann die ESA zu Trainingszwecken oder für Test- und Validierungsprogramme für neue Messverfahren und Emissionsmessgeräte gemietet werden.

Mehr Informationen zur ESA finden Sie hier:

 

Ringversuchsprogramme

Das HLNUG bietet folgende Emissionsringversuchs-Programme an:

Die Termine der nächsten geplanten Ringversuche finden Sie in unserem Terminplan.

Wenn Sie an einer Teilnahme an einem dieser Ringversuche interessiert sind, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Bitte beachten Sie, dass alle Ringversuche die Probenahme mit einschließen. Diese Probenahme findet in Kassel an der Emissions-Simulations-Anlage (ESA) des HLNUG statt.  

Die Ergebnisse aus bisher durchgeführten Ringversuchen finden Sie in anonymisierter Form in unseren Ringversuchsjahresberichten.

 

Staub

Gegenstand des Staub-Emissionsringversuchs ist die Ermittlung von Massenkonzentrationen partikelförmiger Abgasbestandteile (nach DIN EN 13284-1), die Bestimmung der Massenkonzentrationen von Schwermetallen (nach DIN EN 14385), sowie die Messung der Abgasrandbedingungen (nach DIN EN 15259).

Der Ringversuch umfasst die folgenden Komponenten:

  • Gesamtstaub
  • Schwermetalle (Cd, Co, Cr, Cu, Mn, Ni, Pb, V)
  • Abgasrandbedingungen (Strömungsgeschwindigkeit, Temperatur, Wasserdampfkonzentration, Statischer Druck, Volumenstrom)

Weitere Informationen zum Staub-Emissionsringversuch, wie z. B. Anmerkungen zu den einzusetzenden Messverfahren, den Zeitplan oder die Bewertungskriterien, finden Sie im Merkblatt zu diesem Ringversuch.

Die grundsätzlichen Regelungen zu diesem Ringversuch, welche durch die Umweltministerkonferenz (UMK) und die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Immissionsschutz (LAI) anerkannt wurden, finden Sie in den Durchführungsbestimmungen.

Die Probenahme zu diesem Ringversuch findet am Montag und Dienstag statt (2 Tage, siehe Terminplan). Die Teilnahmegebühr richtet sich nach der Verwaltungskostenordnung VwKostO-MUKLV und beträgt derzeit € 2950,-.

Zur Qualitätssicherung in der Schwermetallanalytik bietet das HLNUG schwermetallhaltige Prüfstäube als zertifiziertes Referenzmaterial an.

 

Gas

Gegenstand des Gas-Emissionsringversuchs ist die Ermittlung der Massenkonzentrationen der anorganischen Komponenten Schwefeldioxid (SO2, nach DIN EN 14791),  Stickstoffoxide (NOx, nach DIN EN 14792) und Kohlenstoffmonoxid (CO, nach DIN EN 15058), von organischen Verbindungen (nach DIN CEN/TS 13649), gasförmigem organischen Kohlenstoff (Gesamt-C, nach DIN EN 12619) und Formaldehyd (nach VDI 3862 Blatt 2, 3 oder 4), sowie die Messung der Abgasrandbedingungen (nach DIN EN 15259).

Der Ringversuch umfasst folgende Komponenten:

  • Anorganische Gase (SO2, NOx, CO)
  • Organische Verbindungen (Formaldehyd, Ethylbenzol, Toluol, Xylole)
  • gasförmiger organisch gebundener Kohlenstoff (Gesamt-C)
  • Abgasrandbedingungen (Strömungsgeschwindigkeit, Temperatur, Wasserdampfkonzentration, Statischer Druck, Volumenstrom)

Weitere Informationen zum Gas-Emissionsringversuch, wie z. B. Anmerkungen zu den einzusetzenden Messverfahren, den Zeitplan oder die Bewertungskriterien, finden Sie im Merkblatt zu diesem Ringversuch.

Parallel zu den Messungen bieten wir den Teilnehmern eine Überprüfung der Prüfgase an.

Die grundsätzlichen Regelungen zu diesem Ringversuch, welche durch die Umweltministerkonferenz (UMK) und die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Immissionsschutz (LAI) anerkannt wurden, finden Sie in den Durchführungsbestimmungen.

Die Probenahme zu diesem Ringversuch findet von Mittwoch bis Freitag statt (3 Tage, siehe Terminplan), Teilnehmer müssen bereits am Dienstag an einer Vorbesprechung teilnehmen. Die Teilnahmegebühr richtet sich nach der Verwaltungskostenordnung VwKostO-MUKLV und beträgt derzeit € 3250,-.

 

Geruch

Gegenstand des Geruchs-Emissionsringversuchs ist die Ermittlung von Geruchskonzentrationen (nach DIN EN 13725), sowie die Messung der Abgasrandbedingungen (nach DIN EN 15259).

Der Ringversuch umfasst folgende Komponenten:

  • n-Butanol
  • drei weitere Stoffe oder definierte Stoffgemische
  • Abgasrandbedingungen (Strömungsgeschwindigkeit, Temperatur, Wasserdampfkonzentration, Statischer Druck, Volumenstrom)

Weitere Informationen zum Geruchs-Emissionsringversuch, wie z. B. Anmerkungen zu den einzusetzenden Messverfahren, den Zeitplan oder die Bewertungskriterien, finden Sie im Merkblatt zu diesem Ringversuch.

Die grundsätzlichen Regelungen zu diesem Ringversuch, welche durch die Umweltministerkonferenz (UMK) und die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Immissionsschutz (LAI) anerkannt wurden, finden Sie in den Durchführungsbestimmungen.

Die Probenahme zu diesem Ringversuch findet innerhalb eines Vormittags statt (siehe Terminplan). Die Teilnahmegebühr richtet sich nach der Verwaltungskostenordnung VwKostO-MUKLV und beträgt derzeit € 1750,-.