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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Grundwasserflurabstand im April 1957

Die Karte der Grundwasserflurabstände zeigt die Differenz zwischen Geländeoberfläche und Grundwasserspiegel des oberen Grundwasserleiters. Es sind die Standorte von Brunnen mit bedeutsamen Entnahmen eingetragen. In Teilgebieten kommen wasserstauende Tonschichten vor, die zeitweise oder dauerhaft zur Ausbildung von schwebenden Grundwasserleitern führen. Diese sind durch einzelne Messstellen nachgewiesen, aber nicht flächenhaft bekannt. In den Randgebieten am Main und zum Sprendlinger Horst hin ist die Messstellendichte gering und die angegebenen Flurabstände sind unsicher.

Im Frühjahr 1957 stand das Grundwasser aufgrund der Witterung hoch an; insbesondere gab es damals noch keine großräumige Grundwasserabsenkung durch Grundwasserentnahmen der Wasserwerke. Die Entnahmen für die landwirtschaftliche Beregnung waren noch nicht von Bedeutung. Die Flächennutzung und die Gebäude waren damals an die Grundwassersituation angepasst, weshalb keine besonderen Schäden durch zu hohes Grundwasser bekannt wurden.

Für die Ansicht von Details, Vergrößerungen, Verkleinerungen sowie zum Ausdrucken steht die Karte im Adobe-Acrobat-Format (pdf) zur Verfügung: Download 2,5 MB