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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Grundwasserhöhengleichen im April 2001

In der Karte sind die Grundwasserstände des oberen Grundwasserleiters als Linien gleicher Höhen bezogen auf die Meereshöhe Normal Null [m+NN] dargestellt. Außerdem sind die Standorte wichtiger Brunnen eingetragen. Die Grundwasserströmung, die senkrecht zu den Höhenlinien fließt, ist von Südwest nach Nordost zum Main als Vorfluter hin gerichtet. In den Einflussbereichen der Grundwasserentnahmen ist der glatte Linienverlauf gestört, und die Linien biegen um die Brunnen herum. In Teilgebieten kommen wasserstauende Tonschichten vor, die zeitweise oder dauerhaft zur Ausbildung von schwebenden Grundwasserleitern führen. Diese sind durch einzelne Messstellen nachgewiesen, aber nicht flächenhaft bekannt. In den Randgebieten am Main und zum Sprendlinger Horst hin ist die Messstellendichte gering und die Höhenlinien sind unsicher.

Infolge des niederschlagreichen Winters 2000/2001 stieg das Grundwasser besonders hoch an und erreichte frühere Hochwassermarken der Jahre 1983 und 1988. Der Höhepunkt wurde im Zeitraum Ende Mai bis Mitte April erreicht. Im zentralen Gebietsbereich und südwestlich der Gersprenz, indem auch die wichtigen Grundwasserentnahmen stattfinden und die Grundwasserstände über 15 m tief sind, stieg das Grundwasser im Jahr 2002 kontinuierlich an.

Für die Ansicht von Details, Vergrößerungen, Verkleinerungen sowie zum Ausdrucken steht die Karte im Adobe-Acrobat-Format (pdf) zur Verfügung: Download ca. 2,5 MB