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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Grundwasserhöhengleichen im Oktober 2013

In der Karte sind die Grundwasserstände des oberen Grundwasserleiters als Linien gleicher Höhen bezogen auf die Meereshöhe Normal Null [m+NN] dargestellt. Datengrundlage sind Messwerte von rund 600 Messstellen. Es sind die Standorte von Brunnen mit bedeutsamen Entnahmen eingetragen. Die Grundwasserströmung, die senkrecht zu den Höhenlinien fließt, ist von Südwest nach Nordost zum Main als Vorfluter hin gerichtet. In den Einflussbereichen der Grundwasserentnahmen ist der glatte Linienverlauf gestört, und die Linien biegen um die Brunnen herum. In Teilgebieten kommen wasserstauende Tonschichten vor, die zeitweise oder dauerhaft zur Ausbildung von schwebenden Grundwasserleitern führen. Diese sind durch einzelne Messstellen nachgewiesen, aber nicht flächenhaft bekannt. In den Randgebieten am Main und zum Sprendlinger Horst hin ist die Messstellendichte gering und die Höhenlinien sind unsicher.

Im Gegensatz zu normalem Jahresverlauf war das Grundwasser im Frühsommer nicht gesunken, sondern es stieg infolge sehr hoher Niederschläge in Gebieten mit hohen Grundwasserständen an. Der sommerliche Anstieg ist bis in tiefe Grundwasserleiter schwach erkennbar. Im Vergleich zum Oktober 2012 lagen die Grundwasserstände im Oktober 2013 um 10 cm bis 30 cm höher.

Für die Ansicht von Details, Vergrößerungen, Verkleinerungen sowie zum Ausdrucken steht die Karte im Adobe-Acrobat-Format (pdf) zur Verfügung: Download 2,5 MB