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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Grundwasserflurabstand im April 1957 und geplanter Zuwachs von Bebauungsflächen

Die Karte zeigt eine Situation mit früheren hohen Grundwasserständen im April 1957, die als Grundwasserflurabstände dargestellt sind. Als weitere Information sind die im Regionalplan 2000 vorgesehenen Zusatzflächen für Siedlung, Industrie- und Gewerbe eingetragen.
 

Es gibt etliche Gebiete, für die eine Bebauung vorgesehen ist, und in denen mit geringen Tiefen zum Grundwasser zu rechnen ist. Durch eine geeignete Bauweise oder den Verzicht auf das Einbinden der Bauwerke in den Untergrund kann hier Vernässungsschäden vorgebeugt werden.
 

In In den 1950er Jahren und früher gab es nur wenige Brunnenanlagen, weshalb die Grundwasserstände fast überall höher als heute waren. Diese Karte kann zusammen mit den Karten April 1988 und April 2001 als Bemessungsgrundlage für Planungen herangezogen werden. Da die Karten auf Stichtagsmessungen beruhen, sind sie aber nicht direkt als Bemessungsgrundwasserstand für Bauwerksabdichtungen zu verwenden. Für die „Ermittlung des Bemessungsgrundwasserstandes für Bauwerksabdichtungen“ hat der Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) e.V. das BWK Merkblatt 8 im Jahr 2009 herausgegeben. Das technische Regelwerk erläutert die konkreten Arbeitsschritte, die für die Ermittlung des Bemessungsgrundwasserstandes für Bauwerksabdichtungen erforderlich sind.

 

Für die Ansicht von Details, Vergrößerungen, Verkleinerungen sowie zum Ausdrucken steht die Karte im Adobe-Acrobat-Format (pdf) zur Verfügung: Download ca. 3 MB