Logo Land Hessen

Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Grundwasserflurabstand im Oktober 2011

Die Karte der Grundwasserflurabstände zeigt die Differenz zwischen Geländeoberfläche und Grundwasserspiegel des oberen Grundwasserleiters. Datengrundlage sind Messwerte von rund 2200 Messstellen. Die Standorte wichtiger Brunnen und Anlagen zur Grundwasseranreicherung sind eingetragen. Da die Grundwasseroberfläche relativ eben ist, und fast nur in der Nähe von Brunnen und einigen Gewässern gestört ist, spiegelt sich das Relief des Hessischen Rieds wider. In den Tieflagen in Rheinnähe und Geländemulden, besonders in den verlandeten Mäandern des früheren Neckars, gibt es geringe Flurabstände. Dagegen gibt es hohe Flurabstände im Westen am Rand des Odenwaldes und des Sprendlinger Horstes, wo das Gelände ansteigt.

Das Grundwasser war ausgehend von höheren Wasserständen im Januar bis Oktober fast stetig gesunken und stand im Oktober 2011 auf einem mittleren bis etwas unterdurchschnittlichen Niveau. Im Vergleich zum Oktober 2010 lagen die Grundwasserstände um 10 cm bis 30 cm niedriger.

Im mittleren Teil des des Hessischen Rieds, zwischen Einhausen, Groß-Rohrheim, Gernsheim, Pfungstadt und Griesheim, steht das Grundwasser auf dem Niveau der mittleren Richtwerte für die Grundwasserbewirtschaftung. Die Steuerung durch Infiltration und Grundwasserentnahmen zeigen hier die gewünschte Wirkung.

Für die Ansicht von Details, Vergrößerungen, Verkleinerungen sowie zum Ausdrucken steht die Karte im Adobe-Acrobat-Format (pdf) zur Verfügung: Download ca. 6 MB