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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Grundwassermessnetz

Um die Qualität bzw. die Beschaffenheit des Grundwassers zu überwachen, wird durch das HLNUG und die Regierungspräsidien ein landeseigenes, flächendeckendes Grundwassermessnetz betrieben. Die rechtliche Grundlage des Landesgrundwasserdienstes ergibt sich aus der Durchführungsverordnung des Hessischen Ministers für Umwelt und Energie vom 06.02.1987. Hier wurden Grundwasserrichtlinien für Beobachtung und Auswertung der Grundwasserqualität und -quantität verbindlich für den Landesgrundwasserdienst in Hessen eingeführt (StAnz. 9/1987, S. 501).

Bei der Konzeptionierung des Messnetzes wurde die Lage der Messstellen überwiegend so gewählt, dass sie möglichst naturgemäße und damit weitgehend anthropogen unbeeinflusste Grundwässer erschließen. Weiterhin schließen die Grundwassermessstellen und Quellen räumliche Lücken zwischen den Messstellen der Wasserversorgungsunternehmen.

Die regionale Messstellendichte wird von der Notwendigkeit der Grundwasserüberwachung bei der Gewinnung von Grundwasser bestimmt, daher ist z. B. in dem für die Grundwassergewinnung wichtigen Hessischen Ried eine höhere Messstellendichte anzutreffen, die auch anthropogen beeinflusste Grundwässer erfasst.

Das Messnetz des Landesgrundwasserdienstes für die Grundwasserbeschaffenheit umfasst über 400 Messstellen, davon sind etwa 86 % Grundwassermessstellen und 14 % Quellen.