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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Hochwasservorsorge

Zu dem breit gefächerten Gebiet der Hochwasservorsorge gehören u.a.:

  • Betrieb hydrologischer Messnetze zur Feststellung und Weitergabe von Niederschlags- und Abflussdaten, einschließlich ihrer langjährigen statistischen Auswertung
  • Warn- und Meldedienst einschließlich Hochwasservorhersage
  • Bewusstseinsbildung, Information der Öffentlichkeit
  • die Aufstellung von Hochwasseraktionsplänen, Alarm- und Einsatzplänen
  • Katastrophenschutzmanagement

Hochwasserwarn- und -meldedienste

Der Hochwasserwarn- und -meldedienst informiert über die aktuelle Hochwasserlage, deren Entwicklung und den mutmaßlichen weiteren Verlauf. Die zeitnahe Bereitstellung von Wasserstands- und Niederschlagsdaten ist eine wesentliche Voraussetzung für die Hochwasservorhersage und die Ergreifung von Schutzmaßnahmen. Ziel dabei ist es, die Zeit zwischen dem Anlaufen des Hochwassers und dem Eintritt kritischer Hochwasserstände zur Schadensvorbeugung und Schadensminderung zu nutzen.

Unter aktuelle Messwerte Hessen werden vom HLNUG für die hessischen Hochwasserpegel stündlich aktualisierte Werte bereitgestellt, um über diesen Weg die Öffentlichkeit zu warnen und zu informieren.

Die Wahrnehmung des Hochwasserwarn- und -meldedienstes obliegt den Wasserbehörden. Die Melde- und Warnsysteme, durch die die zuständigen Behörden und die gefährdeten Anlieger so früh wie möglich über drohende Hochwassergefahren unterrichtet werden, sind in Hochwasserdienstordnungen festgelegt. Zurzeit bestehen in Hessen 6 zentrale Hochwasserdienstordnungen für größere Gewässer und 21 dezentrale Hochwasserdienstordnungen für kleinere Gewässer.