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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Veranlassung

Durch Starkniederschläge, ggf. verbunden mit Schneeschmelze, kommt es an den Gewässern im Einzugsgebiet der Fulda immer wieder zu Hochwasserereignissen, die insbesondere in Siedlungsgebieten zu Hochwasserschäden führen. Das Regierungspräsidium Kassel, Abteilung Umwelt- und Arbeitsschutz, hat daher in Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Auftrag erteilt, einen Hochwasserrisikomanagementplan für das Einzugsgebiet der Fulda (HWRMP Fulda) zu erarbeiten.

Den rechtlichen Hintergund bildet die am 26. November 2007 in Kraft getretende Richtlinie 2007/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken (HWRM-RL).

Mit der Einführung dieser Richtlinie hat sich die Wasserpolitik der EU in Ergänzung zur Richtlinie 2000/60/EG vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik (Wasserrahmenrichtlinie: EG-WRRL) die Aufgabe gestellt, einen Rahmen für die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken zur Verringerung bzw. Vermeidung der hochwasserbedingten nachteiligen Folgen auf

  • die menschliche Gesundheit,
  • die Umwelt,
  • das Kulturerbe und
  • die wirtschaftlichen Tätigkeiten

in der Gemeinschaft zu schaffen.