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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Luft

Im Blickpunkt: Hohe Ozonwerte

HLNUG rät von anstrengenden Tätigkeiten im Freien ab

Thermometer in der SOnne

©Thaut Images - stock.adobe.com

Mit der anhaltend starken Sonneneinstrahlung steigen die Ozonwerte in Hessen. Da auch in den kommenden Tagen mit sonnigem Wetter zu rechnen ist, kann mancherorts der Informationsschwellenwert von 180 μg/m3 überschritten werden. Ozon kann bei höheren Konzentrationen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Atemwege führen. Kindern und Jugendlichen sowie Personen, die erfahrungsgemäß auf erhöhte Ozonkonzentrationen reagieren, wird daher vorsorglich empfohlen, anstrengende körperliche Tätigkeiten im Freien zu vermeiden. Bei Werten über der Alarmschwelle (240 μg/m3) gilt diese Empfehlung allen Bürgerinnen und Bürgern. Wer seine sportlichen Aktivitäten nicht reduzieren möchte, sollte diese möglichst in die frühen Morgenstunden verlegen, da zu dieser Zeit die Ozonkonzentrationen am niedrigsten sind. Von sportlichen Ausdauerleistungen wird abgeraten.

Während 2019 mehrfach Überschreitungen der Informations- und vereinzelt auch der Alarmschwelle gemessen wurden, gab es in diesem Sommer aufgrund des wechselhaften Wetters bisher noch keine auffällig erhöhten Werte.

Die aktuellen Ozonwerte finden Sie unter: https://www.hlnug.de/messwerte/luft/luftschadstoffe/ozon
Zusätzlich informieren wir Sie über den Videotext des Hessischen Rundfunks auf der Tafel 166.

Weitere Informationen: https://www.hlnug.de/themen/luft/luftschadstoffe/ozon

Die Messwerte und die Ozonentwicklung für ganz Deutschland finden Sie auf der Internetseite des Umweltbundesamtes unter: www.umweltbundesamt.de/daten/luftbelastung/aktuelle-luftdaten