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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Im Blickpunkt: Lore-Steubing-Institut gegründet

Vorhaben bündelt Biodiversitätsforschung in Hessen und stellt neues Bindeglied zwischen Wissenschaft und Naturschutzpraxis dar

Der Schmetterling Wiesenknopf-Ameisenbläuling sitzt auf einer Pflanze.

© Kerstin Anschlag/HLNUG

Forschungseinrichtungen und der behördliche Naturschutz in Hessen arbeiten zukünftig noch enger für den Natur- und Artenschutz zusammen: Das HLNUG, die Universitäten Gießen, Darmstadt, Marburg, Kassel und Frankfurt am Main, die Hochschule Geisenheim University sowie die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung haben heute gemeinsam das Lore-Steubing-Institut für Naturschutz und Biodiversität in Hessen – kurz: Lore-Steubing-Institut (LSI) – gegründet. Das LSI ist ein dezentraler Verbund der hessischen Forschungseinrichtungen und des HLNUG, in dem die Biodiversitätsforschung in Hessen gebündelt und mit der hessischen Naturschutzpraxis verknüpft wird. Das Institut beschäftigt sich mit aktuellen Themen wie dem Insektensterben und den Folgen des Klimawandels auf die Artenvielfalt in Hessen.

„Die Gründung des LSI stellt einen Quantensprung in der Biodiversitätsforschung für Hessen dar, da zum ersten Mal in Deutschland ein solcher Zusammenschluss von hochkarätigen Forschungseinrichtungen unter Beteiligung einer Naturschutzfachbehörde, dem HLNUG, gelungen ist“, sagt HLNUG-Präsident Prof. Dr. Thomas Schmid. „Damit sind wir in der Lage, viele Fragen und Herausforderungen in der Biodiversitätsforschung in der Zukunft gemeinsam zu bewältigen.“

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Pressemitteilung

Lore-Steubing-Institut