Heftiger Regen, überflutete Straßen, vollgelaufene Keller – was auch in Hessen schnell Realität werden kann, wurde heute bei einer Krisenmanagement-Übung simuliert. Denn wenn Starkregen zur Gefahr wird, zählt jede Minute, und jede Schnittstelle muss funktionieren. Um auf solche Lagen vorbereitet zu sein, führte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Gießen und dem Landkreis Gießen eine Stabsrahmenübung im Rahmen des Projekts KLIMPRAX Krisenvorbereitung durch.
In einem realitätsnahen Szenario trainierten die Krisenstäbe der Verwaltungen, sog. Verwaltungsstäbe der Behörden, wie sie bei einem extremen Starkregenereignis schnell, abgestimmt und wirksam reagieren können. Der Fokus lag darauf, Kommunikationswege zu testen, Entscheidungsprozesse zu überprüfen und das Zusammenspiel der beteiligten Stellen zu optimieren. Um zielgerichtet vorgehen zu können, müssen auch die Kaskadeneffekte und gegenseitigen Abhängigkeiten von Betrieben der Kritischen Infrastruktur berücksichtigt werden. Als Partner übte das Landeskommando Hessen der Bundeswehr mit.
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