Nach einer ungewöhnlich frühen Hitzephase Ende Mai stehen Hessen nun erneut sehr heiße Tage bevor. Temperaturen über 30 Grad, hitzefrei und Badewetter – was die einen freut, ist für viele andere eine große Belastung: Hitze ist hierzulande eine unterschätzte Gefahr. Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge sterben in Deutschland jährlich etwa 3.000 Menschen an den Folgen extremer Hitze, in ausgeprägten Hitzejahren wie 2018 und 2019 jeweils 7000 und mehr. Das RKI schätzt, dass im Jahr 2018 allein in Hessen rund 740 Menschen hitzebedingt verstorben sind. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kleinkinder, chronisch Kranke und Menschen ohne Zugang zu klimatisierten Räumen. Medizinische Konsequenzen, die auf die Hitzebelastung zurückzuführen sind, sind etwa Hitzschlag, Hitzekollaps, Sonnenstich und Herz-Kreislauf-Probleme. Bedingt durch den menschengemachten Klimawandel hat die Hitze in den zurückliegenden Jahren immer extremere Ausmaße angenommen, und meteorologische Projektionen zeigen, dass Hitzewellen bereits bis zur Mitte des Jahrhunderts länger, häufiger und intensiver werden.
Weitere Informationen zu den Auswirkungen von Hitzewellen sowie Tipps und Hilfestellungen zur Anpassung finden Sie in unserer Pressemitteillung.

