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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Geologie

Im Blickpunkt: Forschungsbohrung beendet

HLNUG erwartet spannende Ergebnisse zur Landschafts- und Klimaentwicklung im hessischen Ried

Bohrplatz von oben während der Arbeiten

© HLNUG

Wer auf der Bundesstraße 44 bei Riedstadt-Erfelden fährt, konnte seit Juli 2020 neben der Strecke eine zehn Meter hohe Anlage in die Höhe ragen sehen. Diese Bohranlage ist nun verschwunden, denn die Arbeiten sind beendet. 323 Meter ist eine Bohrmannschaft im Auftrag des Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in den Untergrund vorgedrungen und hat dabei Gesteine ans Tageslicht gefördert. Ziel des HLNUG ist es, zusammen mit Partnern die geologischen und klimatischen Entwicklungen der letzten Millionen Jahre im hessischen Ried zu erforschen (PM vom 25.06.2020). Zwar konnte das Projekt die geplante Endtiefe von 500 Metern nicht erreichen, doch die Qualität des erbohrten Materials lässt einen Blick bis in etwa fünf Millionen Jahre Erdgeschichte zu.

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