Extremwetterereignisse wie Hitze und Dürre oder Starkregen werden mit fortschreitendem Klimawandel häufiger und können weitreichende Auswirkungen mit sich bringen. Wie müssen Behörden zusammenarbeiten, wenn Starkregen Straßen und Gebäude überflutet, Hitze die Infrastruktur belastet oder ein Extremwetterereignis mehrere Bereiche gleichzeitig betrifft? Mit diesen Fragen beschäftigen sich heute Vertreterinnen und Vertreter der hessischen Verwaltungsstäbe beim ersten Krisenforum Extremwetter des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) im Regierungspräsidium Gießen. Das Interesse an dem neuen Format ist groß: Alle drei hessischen Regierungspräsidien sowie Vertreterinnen und Vertreter von 17 Landkreisen und 4 kreisfreien Städten nehmen an der Veranstaltung teil. Im Mittelpunkt des Forums stehen Erfahrungen aus der Krisenbewältigung, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Verwaltungsebenen und die Frage, wie sich die Folgen von Extremwetter frühzeitig erkennen und bewältigen lassen.
