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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Im Blickpunkt: Unwetter und Hochwasser in Hessen

Lage entspannt sich, Talsperren wirksamer Schutz

Hochwasser-Schild am Rhein

© HLNUG

Nachdem inzwischen auch am Rhein die Pegelstände fallen, hat sich die Hochwassersituation in Hessen insgesamt entspannt: Spätestens am kommenden Wochenende werden am hessischen Rheinabschnitt keine Überschreitungen der Meldestufen mehr erwartet. An anderen hessischen Gewässern zeichnet sich nach derzeitigen Vorhersagen, trotz neuer erwarteter Niederschläge am Wochenende, keine neue Hochwassersituation ab.

Hochwasserschutz – die Situation an Hessens Talsperren (Stand 16.07.2021)

In Nordhessen wurden in Folge von Starkregenereignissen am 13. und 14. Juli 2021 folgende Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken (HRB) eingestaut:

  • Twistetalsperre: moderater Einstau um etwa 1,5 m
  • HRB Ehringen/Erpe: moderater Einstau um bis zu 4 m (ca. 100.000 m³)
  • HRB Hombressen/Lempe: sehr geringer Einstau (ca. 24 m³)
  • HRB Germete/Teichmühle (Ldkr. Höxter, NRW): geringer Einstau um bis zu 2,5 m

Derzeit wird das Wasser wieder abgelassen.

Laut Auskunft des RP Kassel ist der Edersee derzeit voll eingestaut, die Diemeltalsperre läuft über. Hinweis: Beide Talsperren stehen nicht unter der Aufsicht des HLNUG.

Der Bau von Talsperren, Hochwasserrückhaltebecken und Deichen ist eine wirksame technische Maßnahme zum nachhaltigen Hochwasserschutz. Durch die hessische Talsperrenaufsicht werden größere Stauanlagen regelmäßig von den Regierungspräsidien und dem HLNUG überwacht und jährlich auf ihre Sicherheit begutachtet.

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