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Hessisches Landesamt für
Naturschutz, Umwelt und Geologie
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Der Klimawandel und seine Folgen für Hessen im Jahr 2018

Auch in Hessen hat der Klimawandel 2018 seine Spuren hinterlassen.
Das dokumentiert ein kurzer Rückblick des Fachzentrums Klimawandel und Anpassung. Den Auftakt machte das Sturmtief Friederike im Januar, das viele Bäume entwurzelte oder umknickte. Im weiteren Verlauf des Jahres kam eine Borkenkäfer-Plage hinzu, die durch das viele Totholz, die langanhaltende Wärme und die Trockenheit begünstigt wurde.
Mit einer Jahresmitteltemperatur von 10,5 °C war das Jahr 2018 in Hessen das wärmste seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen 1881. Außer den Monaten Februar und März waren alle Monate deutlich zu warm. Der April war in Hessen im Mittel sogar fast 4 °C wärmer als im Referenzzeitraum 1981 bis 2010!
Im Unterschied zu früheren heißen Jahren, vor allem dem Hitzesommer 2003, verteilte sich die Wärme 2018 über das ganze Jahr. Dazu kam eine besonders lange Trockenperiode: In den Monaten Februar, Juni, Juli, August, Oktober und November fiel fast gar kein Regen. Aufgrund der Trockenheit waren in vielen Gegenden Hessens die Ernten bis zu 50% geringer als in anderen Jahren. Die Trockenheit führte auch zu besonders niedrigem Wasserstand im Rhein und in anderen Flüssen.
Auch wenn das Wetter natürlichen Schwankungen unterliegt, sind doch inzwischen deutliche Trends erkennbar, die nur von den natürlichen Schwankungen überlagert werden. Nicht jedes Jahr ist wärmer als das vorherige, nicht jeder Sommer ist trockener als der vorherige, es wird auch in den kommenden Jahren noch verregnete Sommer oder schneereiche Winter geben. Aber: Sie werden seltener.
Unser Witterungsbericht ordnet die aktuelle Witterung für Hessen in einen langjährigen Kontext ein.

Aktuelles

14.01.2019 Bohranzeige-Portal: Im neuen Bohranzeige-Portal können ab sofort Bohrungen komfortabel und datenschutzkonform angemeldet werden.

14.01.2019 Geologie-Viewer: Die Geofachdaten zu den Themen Bohrdatenportal, Geologische Übersichtskarte 1:300.000, 3D-Modelle, Hydrogeologische Übersichtskarte 1:200.000, Tiefe Geothermie und Geogefahren stehen ab sofort online im neuen Geologie-Viewer zur Verfügung.

14.01.2019Stellenauschreibung: Im Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) ist ab sofort im Dezernat G 3 "Boden und Altlasten" in der Abteilung Geologie und Boden, Geologischer Landesdienst die Position einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters vorerst befristet gem. § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) bis zum 31.12.2019 zu besetzen. Eine unbefristete Übernahme wird zum 01.01.2020 angestrebt.

14.01.2019 Lufthygienischer Jahresbericht 2017: Der „Lufthygienische Jahresbericht 2017“ ist erschienen. Er enthält die im Rahmen der lufthygienischen Überwachung in Hessen ermittelten Messergebnisse und dient der Beurteilung der Luftqualität. Mit diesem Bericht werden zum ersten Mal die in der Vergangenheit getrennt veröffentlichen beiden Teile des „Lufthygienischen Jahresberichts“ zusammengeführt und gemeinsam vorgestellt.

11.01.2019 Stellenausschreibung: Im Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Dezernat Z4 „Informationstechnik“ für den Bereich IT-Sicherheit (ITS) eine Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters unbefristet zu besetzen.

08.01.2019 Stellenausschreibung: Im Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden ist zum 01.07.2019 im Dezernat W1 „Gewässerökologie“ die Position einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters gemäß § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz für zwei Jahre befristet in Vollzeit (40 Stunden/Woche) zu besetzen.

20.12.2018Grundwassersituation im Dezember 2018: Niederschläge bringen erste Trendumkehr und leichte Entspannung - zunehmend steigende Grundwasserstände und Quellschüttungen

19.12.2018 Wasserwirtschaftlicher Monatsbericht November 2018: Im November herrschte meist Hochdruckeinfluss, wodurch Tiefdruckgebiete nur selten nach Mitteleuropa durchdringen konnten.