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Hessisches Landesamt für
Naturschutz, Umwelt und Geologie
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Im Blickpunkt: Allgemeine Hochwasserlage Hessen

Mittwoch, 26.07.2017, 09:40 Uhr
Ein Tief mit Zentrum über Polen führte am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch zu ergiebigen Dauerregen in Hessen. In den vergangenen 24 Stunden wurden dabei flächenhaft etwa 20 l/qm, im Odenwald und in Teilen Nordhessens 50 bis knapp 70 l/qm Niederschlag gemessen.

In der Osthälfte tritt nach Angaben des DWD weiter Dauerregen auf, der dort bis in die Mittagsstunden anhalten kann. In der Nacht zum Donnerstag wird mit einem neuen Tiefausläufer das Wetter wieder unbeständig.

In Hessen wurden seit Dienstagnachmittag mehr als 20 Meldestufenüberschreitungen, dabei die Meldestufe II an zwei Pegeln, registriert. Betroffen sind insbesondere die Gebiete der Fulda und Diemel im Norden sowie das Kinziggebiet, die Oberläufe der Nidda und das hessische Ried im Süden.

Der Osten Hessens liegt zunächst weiter im Einflussbereich eines Tiefs. Daher tritt hier heute bis in die Mittagsstunden Dauerregen mit in Staulagen bis zu 15 l/qm auf. In der Nacht zum Donnerstag werden mit einem neuen Tiefausläufer wieder leichte Regenfälle, aber kein Starkregen erwartet.

Mit den nachlassenden Regenfällen verlagern sich im Laufe des Tages die Höchstwasserstände in die Mittel- und Unterläufe der Gewässer. Dabei kann es vereinzelt noch bei weiteren Pegeln zur Überschreitung von Meldestufen kommen. Insgesamt wird mit einer Entschärfung der Situation im Laufe der zweiten Hälfte des heutigen Tages gerechnet.

Aktuelle Messwerte und Vorhersagen sind laufend aktualisiert im Hochwasserportal des Landes Hessen unter http://www.hochwasser-hessen.de einzusehen.

Aktuelles

18.07.2017 Lufthygienischer Monatsbericht Mai 2017: Der Bericht zeigt die im Hessischen Luftmessnetz erfassten Schadstoffe in tabellarischer Form.

17.07.2017 Wasserwirtschaftlicher Monatsbericht Juni 2017: Die Mitteltemperatur betrug 17,8 °C und lag damit 2,6 °C über dem langjährigen Reihenwert. Insgesamt betrug der Gebietsniederschlag in Hessen im Juni 66 l/m² und unterschritt das langjährige Monatsmittel (Reihe 1971 - 2000) um 11 %.

07.07.2017 Libellenart zurück in Hessen: Die Östliche Moosjungfer, die zu den Großlibellen gehört, konnte nach über 100 Jahren wieder in Hessen nachgewiesen werden.

29.06.2017 Stellenausschreibung: Im Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden ist zum 01.10.2017 im Dezernat W 4 "Hydrogeologie, Grundwasser" die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters zunächst befristet bis zum 31.03.2019 in Teilzeit mit 20 Stunden/Woche zu besetzen.