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Hessisches Landesamt für
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Im Blickpunkt: Die Grundwasserstände in Hessen

Von Februar bis Oktober hat sich in Folge der andauernden Trockenheit ein Niederschlagsdefizit von 261 mm akkumuliert. Für diesen Zeitraum fielen hessenweit nur 60 % des im Mittel zu erwartenden Niederschlags. Trocken milde Witterung überwiegt auch zu Beginn des hydrologischen Winterhalbjahres (Nov. bis April).  In Hessen werden daher weiterhin verbreitet rückläufige Grundwasserverhältnisse beobachtet. Dabei bewegen sich die Grundwasserstände aktuell auf einem überwiegend unterdurchschnittlichen Niveau (58 % der Messstellen).

Da das milde, trockene Herbstwetter zunächst noch anhalten soll, ist eine nachhaltige Trendumkehr derzeit nicht absehbar. Daher ist auch zu Beginn des hydrologischen Winterhalbjahres zunächst noch von weiter rückläufigen Grundwasserverhältnissen auszugehen. Wird der kommende Winter feucht, wie im letzten Jahr, können die Defizite bis zum Frühjahr größtenteils ausgeglichen werden. Wird es auch im hydrologischen Winterhalbjahr weiter trocken bleiben, werden sich landesweit wahrscheinlich deutlich unter dem langjährigen Mittel liegende Grundwasserstände einstellen. Dies wäre eine sehr ungünstige Ausgangssituation für das kommende hydrologische Sommerhalbjahr, in dem jahreszeitlich bedingt rückläufige Grundwasserverhältnisse zu erwarten sind.

Aktuelles

30.10.2018 Lufthygienischer Monatsbericht September 2018: Der Bericht zeigt die im Hessischen Luftmessnetz erfassten Schadstoffe in tabellarischer Form.

29.10.2018Studiogespräch bei alle wetter!: In der hier abrufbaren Sendung alle wetter! beantwortet der Biologe Andreas Opitz Fragen zur Landesnaturschutztagung. (Das Interview beginnt ab 00:07:52)

18.10.2018Grundwassersituation im September 2018: Verbreitet rückläufige Grundwasserverhältnisse auf überwiegend unterdurchschnittlichem bis mittlerem Niveau