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Hessisches Landesamt für
Naturschutz, Umwelt und Geologie
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Im Blickpunkt: Rohstoffe in Hessen

Der Fachbereich Rohstoffgeologie im HLNUG hat die Aufgabe, wirtschaftlich nutzbare Anreicherungen mineralischer Rohstoffe, so genannte Lagerstätten, zu erkunden, zu bewerten, darzustellen und in die Landesplanung zur langfristigen Sicherung und nachhaltigen Nutzung einzubringen.
Auf Grund seiner vielgestaltigen Geologie verfügt das Land Hessen über ein großes Spektrum und Potenzial an mineralischen Rohstoffen. Unter mineralischen Rohstoffen versteht man alle natürlichen Minerale und Gesteine von wirtschaftlichem Interesse. Diese Rohstoffe, dazu zählen zum Beispiel Sand, Kies, Gips, Kalkstein oder Ton, sowie Hartgesteine wie Sandstein, Basalt oder Granit, nutzt der Mensch von jeher als Baustoff, Werkzeug oder Produktionsgrundstoff. Sie sind eine unverzichtbare materielle Grundlage unserer Gesellschaft. Jeder Hesse „verbraucht“ jährlich ungefähr sieben Tonnen mineralische Rohstoffe. Für die Gewinnung mineralischer Rohstoffe (ohne Rohsalzförderung der K+S) werden rund 286 Abbaustellen betrieben, die etwa 32 Millionen Tonnen Rohmaterial jährlich fördern. Rund 90 Prozent der abgebauten Rohstoffe finden im Bauwesen Verwendung. Wichtig ist daher ein verbrauchernaher Abbau mit kurzen Transportwegen. 
Außerdem werden in Osthessen untertage jährlich etwa 20 Mio. t Rohsalz für die Produktion von Kali- und Magnesiumdüngemitteln gefördert. Hessen liefert damit mehr als die Hälfte der deutschen und etwa 5 % der weltweiten Kaliproduktion.
Im Jahr 2018 konnte nach neuen Funden im Oberrheingraben bei Stockstadt 25 Jahre nach der letzten Rohölförderung wieder eine Bewilligung zur Förderung von Rohöl aus den Pechelbronner Schichten erteilt werden. Für die Zukunft wird auch die Geothermie als Energierohstoff, insbesondere für die Wärmeproduktion, zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Weitere Informationen zu den mineralischen Rohstoffen und Energierohstoffen in Hessen, dem Rohstoffsicherungskonzept Hessen und der rohstoffgeologischen Landesaufnahme finden Sie hier auf unseren Seiten.

Aktuelles

17.04.2019 Lufthygienischer Jahreskurzbericht 2018 veröffentlicht: Der Jahreskurzbericht informiert sowohl über die Ergebnisse der kontinuierlichen Messungen wie auch über die der diskontinuierlichen Messungen von Stickstoffdioxid und Feinstaub PM2,5 . Die Jahresmittelwerte für Stickstoffdioxid (NO2) werden um Daten aus der Messung mit Passivsammlern ergänzt. 

16.04.2019Stellenausschreibung: Im Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) ist ab sofort im Dezernat G 3 „Boden und Altlasten“ in der Abteilung Geologie und Boden, Geologischer Landesdienst die Position einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/ eines wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d) vorerst befristet gem. § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) bis zum 31.12.2019 mit dem Ziel der unbefristeten Übernahme zu besetzen.

15.04.2019 Wasserwirtschaftlicher Monatsbericht März 2019: Insgesamt betrug der Gebietsniederschlag in Hessen im März 73 l/m² und lag damit 11 % über dem langjährigen Monatsmittel (Reihe 1981 - 2010).

11.04.2019Grundwassersituation im März 2019: Gegen Monatsende vielerorts steigende Grundwasserstände und zunehmende Quellschüttungen auf überwiegend unterdurchschnittlichem Niveau“.

11.04.2019 Lufthygienischer Monatsbericht Februar 2019: Der Bericht zeigt die im Hessischen Luftmessnetz erfassten Schadstoffe in tabellarischer Form.

27.03.2019 Stellenausschreibung: Im Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) ist ab dem 01.11.2019 im Dezernat G 4 „Rohstoffgeologie“ in der Abteilung „Geologie und Boden, Geologischer Landesdienst“ die Stelle eines/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters/in (m/w/d) zu besetzen. (Bewerbungsfrist: 18.04.2019)