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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Lärmwirkungen

Es ist unbestritten, dass Lärm eine Reihe von negativen Wirkungen haben kann. Häufig genannt werden Wirkungen auf den Menschen wie Belästigung, Lärmschwerhörigkeit, Verzögerung von Lernfortschritten von Schülern, Verlust von Lebensqualität, Erhöhung der Wahrscheinlichkeit von chronischen Erkrankungen.
Weiterhin kann Lärm aber auch in anderen Bereichen (auf die hier aber nicht eingegangen wird) negative Folgen haben:

  • Ökonomie (z.B. Wertverlust von Grundstücken)
  • Gesellschaft (z.B. mögliche Verstärkung von sozialräumlicher Segregation)
  • Umwelt (z.B. mögliche Vertreibung von Tieren aus ihren Lebensräumen)

Die Zusammenhänge zwischen Lärmeinwirkungen (Dosis) und Wirkung sind jedoch für viele (vermutete) Wirkungen noch nicht vollständig erforscht und oft nur mit großen systematischen Unsicherheiten quantifizierbar.

Die im Herbst 2015 publizierte Lärmwirkungsstudie NORAH hat die Erkenntnislage für die Bereiche Gesundheitsauswirkungen und  Belästigungswirkungen sowie Lern- und Schlafstörungen zum Teil deutlich verbessert.
Im Folgenden wird auf einige Lärmwirkungen aus der NORAH-Studie eingegangen.
Die detaillierten Ergebnisse NORAH-Studie sind unter www.laermstudie.de/ergebnisse/ abrufbar.

Eine Zusammenfassung der Erkenntnisse aus der NORAH-Studie speziell zum Schienen- und Straßenverkehrslärm finden Sie in einer Zusammenfassung von Dirk Schreckenberg.