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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Aurale Wirkungen

Durch zu hohe Schalldrücke kann das menschliche Gehör beeinträchtigt werden. Dies kann zunächst zu einer zeitweiligen Hörschwellenverschiebung, also zu einer Schwerhörigkeit führen. Je nach Einwirkzeit und Eigenschaften der Schallereignisse können aber auch irreversible Gehörschäden entstehen.
Zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit und Stärke von Lärmschwerhörigkeit kann die Norm ISO 1999 [https://www.iso.org/obp/ui/#iso:std:iso:1999:en] herangezogen werden.
Lärmschwerhörigkeit wird häufig durch berufliche Tätigkeiten verursacht.

Zitat aus (Kloepfer, 2006) [1] „Im außerberuflichen Bereich sind lärmbedingte Hörverluste insbesondere bei Hobbyschützen sowie bei exzessivem Heimwerken und Motorradfahren, bei exzessivem Gebrauch von Walkmen und häufigen Diskothekenbesuchen möglich. Die Entwicklung einer durch Verkehrslärm indizierten Schwerhörigkeit ist nicht wahrscheinlich, selbst dann nicht, wenn dieser täglich 16 Stunden einwirkt, da die kritische Grenze der Hörschädigung weit über den selbst bei hoher Verkehrsdichte emittierten Belastungen liegt.“

Literatur:

[1] Kloepfer, M. (2006). Leben mit Lärm? Risikobeurteilung und Regulation des Umgebungslärms im Verkehrsbereich. Heidelberg.