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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Bekanntmachungen

Hier finden Sie Bekanntmachungen zu folgenden Themen:

Werkvertragsvergabe 2024

AMPHIBIEN

Gutachten zum Landesmonitoring des Laubfrosches (Hyla arborea) in Hessen (Art des Anhangs IV der FFH-Richtlinie) 2024

Landesmonitoring des Moorfrosches (Rana arvalis) in Hessen (Art des Anhangs IV der FFH-Richtlinie) 2024

FISCHE

Bundesmonitoring 2024 des Schlammpeitzgers (Misgurnus fossilis; Art des Anhangs II der FFH-Richtlinie) in Hessen

KÄFER

Laufkäfer-Monitoring im Grünland und in Feuchtwiesen in Hessen 2023/2024

LIBELLEN

Bundesstichproben- und Landesmonitoring 2024 der Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis); Art des Anhangs II und IV der FFH-Richtlinie in Hessen

REPTILIEN

Gutachten zum Bundes- und Landesmonitoring der Mauereidechse (Podarcis muralis) in Hessen (Art des Anhangs IV der FFH-Richtlinie) 2024-2025

SÄUGETIERE

Erfolgskontrolle 2023-2025 zu Schutzmaßnahmen für den Feldhamster (Cricetus cricetus) in Hessen (Art des Anhanges IV der FFH-Richtlinie)

Defizitraumkartierung in ausgewählten Kern- und Altvor-kommen des Feldhamsters (Cricetus cricetus; Art des Anhangs IV der FFH-Richtlinie) in Hessen 2024-2025

Landesmonitoring 2022-2025 zur Verbreitung der Haselmaus (Muscardinus avellanarius) in Hessen (Art des Anhanges IV der FFH-Richtlinie)

Datenverdichtung für die Nymphenfledermaus (Myotis alcathoe); Art des Anhangs IV der FFH-Richtlinie) in Hessen 2024

KI gestützte in situ Erfassung von Fledermäusen (Chiroptera, Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie)) im VSG „Hauberge bei Haiger“ 2024

Fortsetzung des AHK Windkraftsensible Fledermausarten mit Folgeaufträgen für Bechsteinfledermaus und Kleinabendsegler ggf. Mopsfledermaus

SCHMETTERLINGE

Bundes- und Landesmonitoring 2024 des Skabiosen-Scheckenfalters (Euphydryas aurinia; Art des Anhangs II der FFH-Richtlinie) in Hessen

Bundesmonitoring 2024 des Blauschillernden Feuerfalters (Lycaena helle; Art der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie) in Hessen

WEITERE INSEKTEN

Wildbienen und Wespen Monitoring in Siedlungen in Hessen 2024

Tagfalter- und Widderchen-Monitoring auf der Landschaftsebene in Hessen 2023/2024

Lang- und Kurzfühlerschrecken im Grünland und in Flachland- und Berg-Mähwiesen in Hessen 2024/2025

Hessische Lebensraum- und Biotopkartierung (HLBK) 

Aktuelle Informationen und Karten für Landwirtinnen und Landwirte, Flächeneigentümerinnen und Flächeneigentümer und sonstige Interessierte zur Hessischen Lebensraum- und Biotopkartierung (HLBK) finden Sie im Download-Bereich auf den Seiten zur HLBK.


Bundesstichprobenmonitoring von FFH-Lebensraumtypen in Hessen 2022/2023

Das landesweite Stichprobenmonitoring der FFH-Lebensraumtypen dient der Datenbereitstellung als Beitrag zur Erfüllung der Berichtspflicht nach Art. 17 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie auf Bundesebene. Die Erhebungen tragen dazu bei, Veränderungen des Erhaltungszustands von FFH-Lebensraumtypen zu erkennen, Gefährdungen und Beeinträchtigungen zu erkennen und Auswirkungen von Erhaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen auf den Erhaltungszustand von FFH-Lebensraumtypen zu beurteilen. Die Ergebnisse der Gutachten gehen in den Bericht an die EU im Jahr 2025 ein.

Das hessische Bundesstichprobenmonitoring der FFH-Lebensraumtypen gliedert sich in sieben Lose: „Felsen“, „Gewässer“, „Grünland und Moore“, „Magerrasen“, „Sand“, „Wälder“ und „Höhlen“. Die Stichprobenflächen der losspezifischen Lebensraumtypen sind über Hessen verteilt und werden von den Gutachterinnen und Gutachtern erfasst und bewertet.

Untersuchungsraum Bundesstichprobenmonitoring FFH-Lebensraumtypen

Die Notwendigkeit, unser menschliches Handeln auf die natürlichen Grundlagen und die naturgegebenen Grenzen der Leistungsfähigkeit unserer Umwelt auszurichten, ist für uns alle zu einer Lebens- wenn nicht Überlebensfrage geworden. Raumordnung, Landesplanung und Umweltschutz vollziehen sich damit nicht mehr nur in kultur- und wirtschaftsräumlichen Kategorien, sondern zunehmend in ökologisch-naturräumlichen. Erhebungen und Planungen auf der Basis überkommener oder durch Gebietsreformen komplex zusammengefasster Verwaltungseinheiten sowie wirtschaftsgeographischer Standortsgliederung bedürfen des Bezuges auf den Naturraum als dem Flächenbegriff unserer besiedelbaren, benutzbaren, gestaltbaren und nur bis zu einem gewissen Grade auch belastbaren Umwelt.

Der Durchführung und kartenmäßigen Darstellung der naturräumlichen Gliederung Deutschlands (Karte zum Handbuch der naturräumlichen Gliederung im Maßstab 1 : 1 000 000 herausgegeben von E. Meynen und J. Schmithüsen) folgte eine systematisch gelenkte "geographische Landesaufnahme" im Maßstab 1 : 200 000 durch die Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung und von ihr örtlich und blattweise beauftragte Bearbeiter. Diese geographische Landesaufnahme liegt seit 1971 für Hessen flächendeckend vor. Ziel meiner Mitarbeit an dieser geographischen Landesaufnahme war es, für das Verwaltungsgebiet des Landes Hessen eine vollständige und detaillierte Übersicht der Naturräume für Zwecke der Umweltforschung und Umweltplanung zu gewinnen.

Als Ergebnis dieser Bemühung wurden erstmals 1974 in der Hessischen Landesanstalt für Umwelt eine Karte der naturräumlichen Gliederung Hessens auf der Basis vorliegender Karten der geographischen Landesaufnahme gefertigt und die Naturräume Hessens in den so genannten Haupteinheiten der naturräumlichen Gliederung kurz erläutert. Die nunmehr notwendig gewordene Neuauflage von Textbuch und Karte hat dies beibehalten.

Zusammen mit der kürzlich erschienenen maßstabgleichen "Standortkarte der Vegetation in Hessen", bearbeitet von 0. Klausing und A. Weiß (Schriftenreihe der Hessischen Landesanstalt für Umwelt, Heft 33, Wiesbaden 1986), und mit der ebenfalls im gleichen Maßstab neu erschienenen "Gewässergütekarte - Biologischer Gewässerzustand in Hessen", in der Hessischen Landesanstalt für Umwelt bearbeitet von W. Klös (herausgegeben vom Hessischen Minister für Umwelt und Reaktorsicherheit, Wiesbaden 1987), verfügt Hessen nunmehr über eine in sich geschlossene ökologisch-naturräumliche Bestandsaufnahme des Landes. Diese drei Karten sind daher als in einem ökologisch übergreifenden Zusammenhang stehend zu sehen und zu benutzen.

Die Neuauflage der vorliegenden Broschüre besorgte in der Hessischen Landesanstalt für Umwelt Herr Albrecht Weiß. Ihm gilt mein besonderer Dank. Darüber hinaus danke ich allen Kollegen und Mitarbeitern, die seinerzeit und jetzt erneut zum Zustandekommen von Text und Karte beigetragen haben.

Verfasser: Dr. Otto Klausing, Wiesbaden 1988.

Karte Naturräume Hessens 1: 200 000 PDF

Dokumentation der Naturräume PDF

Naturschutzdaten basieren zu einem großen Teil auf den Arbeiten vieler im ehrenamtlichen Naturschutz tätigen Spezialisten. Das Land Hessen, vertreten durch das HLNUG, und die hessischen Naturschutzverbände und –vereine kooperieren daher bei der landesweiten Erfassung von Tier- und Pflanzenarten. Kooperationspartner des Landes Hessen sind:

ArtMengeZweckKN-CodeDatum
Afrikanischer Krallenfrosch (Xenopus laevis) 1.000Forschungex 0106090 0002.04.2025

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