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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Naturnahe Nistmöglichkeiten schaffen

Einige unserer heimischen Insekten nisten im Boden, andere im morschen Holz oder auch in Felsspalten, andere in Pflanzenstängeln. In der intensiven Kulturlandschaft sind nicht nur Blüten sondern auch Nistmöglichkeiten knapp geworden.

Was kann ich tun?

Offene Fugen an alten Mauern und Trockenmauern sowie Pflasterritzen und offene Böden sind zur Anlage von Niströhren geeignet. Auch markhaltige Stängel und Totholz bieten Nistplätze.

Wie geht das?

Trockenmauern sind aus Natursteinen trocken — also ohne Mörtel — aufgesetzte Mauern. Angelehnte Mauern können Böschungen abfangen. Markhaltige Stängel erst nach dem Winter zurückschneiden! Eine Gartenecke für Reisig-Laubhaufen, Totholz und Steinhaufen reservieren!

Wer profitiert?

Viele Wildbienen profitieren und damit ist auch die Ernte aus dem Gemüsebeet und Naschgarten gesichert. Totholz bietet zusätzlich Nistplätze und Lebensraum für Holzwespen und Totholz bewohnende Käfer.