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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Einheimische Gehölze pflanzen

Ohne Raupen keine Schmetterlinge! Im Gegensatz zu den Faltern interessieren sie sich nicht für Nektar, sondern haben es auf Blätter einheimischer Pflanzen abgesehen. Einige Spezialisten haben sich auf ganz bestimmte Gehölzarten eingestimmt. Einheimische Gehölze sind zudem Lebensraum für holzbewohnende Käfer.

Was kann ich tun?

Bei der Bepflanzung des Gartens einheimische Gehölze vorziehen! Sie sind vielfältig einsetzbar. Schön und nützlich ist eine artenreiche Hecke, die den ganzen Sommer mit Pollen und Nektar lockt und auch Raupenfutter bietet.

Wie geht das?

Einheimische Gehölze, auf die Insekten zumindest als Larven stehen, sind zum Beispiel Schlehe, Gewöhnlicher Schneeball, Pfaffenhütchen, Faulbaum, Hartriegel, Vogelkirsche, Rotbuche, Hasel, Weißdorn, Stieleiche, Sal-Weide, Bergahorn, Feld-Ahorn und Winter-Linde. Pflanzen können im Gartenmarkt oder in einer Baumschule gekauft werden.

Wer profitiert?

Ein guter Gehölzmix bietet Blütenbesuchern Pollen und Nektar von Frühling bis Herbst. Für Hummeln und Bienen sind Weidenkätzchen die erste große Nektar- und Pollenquelle. Die Blätter der Gehölze sind Raupenfutter von Schmetterlingen.