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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Fischotter

Wir möchten mehr über die Verbreitung des Fischotter in Hessen erfahren und freuen uns über Hinweise (am liebsten mit Bild) zu möglichen Vorkommen.


Folgende Punkte können Rückschlüsse auf das Vorhandensein des Fischotters geben:

Kot/Markierung
Zum Glück gelingt der Nachweis des Fischotters auch noch nach Wochen oder gar Monaten, denn der Fischotter hinterlässt ganz charakteristische Spuren! Er markiert unter Brückenbauwerken mit Kot und Drüsensekret, was er bevorzugt an markanten Punkten an Land absetzt.

Pfotenabdrücke
Interessanterweise unterqueren Fischotter Brückenbauwerke gerne trockenen Fußes auf den sogenannten Banketten. Das sind befestigte Bereiche rechts und links des Gewässerlaufes. Hier hinterlässt er in feuchten, weichen Bodenbereichen auch seine typischen Fußabdrücke.

Verkehrsopfer
Fehlt ein solcher „Randstreifen“ wird dies dem Fischotter oft zum Verhängnis. Er überquert dann – im Bestreben trockenen Fußes das Bauwerk zu passieren – häufig die Straße – was ihn leicht zum Verkehrsopfer werden lässt – leider auch eine Form des Nachweises.

Der typische Duft den der Otter an seinen Markierstellen hinterlässt stiegt dem Experten dann auch bald in die Nase: der mit Fischschuppen und Grätenresten durchsetzte Fischotterkot hat nämlich einen unverwechselbaren Geruch, der sich am Besten als etwas „fischig-fruchtig mit einem Hauch von Moschus“ beschreiben lässt.

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