Logo Land Hessen

Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Aktuelles

Gewässerkundlicher Jahresbericht 2019

Das Jahr 2019 war wie das Vorjahr zu warm und zu trocken. Es war das drittwärmste Jahr seit dem Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Die relativ niedrigen Niederschläge des Jahres 2019, aber insbesondere auch das erhebliche Niederschlagsdefizit des Vorjahres wirkten sich auf den Wasserhaushalt aus. Dies zeigte sich in einem ausgeprägten Niedrigwasser in den hessischen Gewässern und besonders in niedrigen Grundwasserständen. Am Ende des hydrologischen Sommerhalbjahres lagen die Grundwasserstände an rund der Hälfte der Messstellen unter dem Niveau des Dürrejahres 2018. Vereinzelt kam es in Mittelgebirgsregionen, in denen die Trinkwasserversorgung mancherorts ausschließlich auf Quellen und Flachbrunnen beruht und gleichzeitig kein Anschluss an die überörtliche Wasserversorgung besteht, zu lokalen Versorgungsengpässen mit Trinkwasser infolge eines z. T. stark angestiegenen Spitzenwasserbedarfs.

Im vorliegenden Bericht wird zusammenfassend auf der Grundlage der Ergebnisse der Messungen die hydrologische Situation in Hessen für das Jahr 2019 beschrieben.

Weitere Themen sind u. a.

  • das 100-jährliche Starkregenereignis im Mai 2019 in Nord- und Osthessen
  • Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken
  • Untersuchungen zur Fauna und Flora der Fließgewässer
  • trophische Untersuchungen an Seen
  • Grundwasserüberwachung im Umfeld hessischer Deponien

Gewässerkundlicher Jahresbericht 2019