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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Meldung weiterer potentieller und inzwischen realisierter Retentionsräume

Von den Meldungen wird erhofft, dass sich die Planungsträger auch dort in das Kataster einbringen können, wo sie selbst weitere Möglichkeiten, Bedarf und Realisierungschancen sehen. Es werden damit auch solche Gewässerstrecken (z.B. Nebengewässer) erfasst, die nicht im Rahmen des Projektes bearbeitet wurden. Ferner besteht die Möglichkeit, weitere Maßnahmen, die im Einzugsgebiet liegen, einzubringen (z.B. forstliche Rückhaltungen). Die Einzelmaßnahme soll allerdings ein Volumen von mehr als 100 m³ haben, wobei die Zusammenfassung von einzelnen kleineren Maßnahmen (kleiner 100 m³) zu einem größeren Maßnahmenbündel durchaus möglich ist.

Zur einfachen und einheitlichen Mitteilung der Meldungen stehen Meldebögen zur Verfügung. Diesen müssen Lageskizzen beigefügt werden, wo die Eintragung der Maßnahmen mit der lfd. Nummer sowie ihrer Bezeichnung in Ausschnitten der Topographischen Karte 1 : 25.000 TK 25 -Messtischblatt mit Angabe der TK 25-Blatt-Nummer enthalten ist.

Beispiele für ausgefüllte Meldebögen und für die Lageskizze:

Beispiele für potentielle Retentionsräume

Beispiele für realisierte Retentionsräume  

Beispiel einer Lageskizze

Weitere Hinweise zum Ausfüllen der Meldebögen

Die ausgefüllten Meldebögen mit den Lageskizzen schicken Sie bitte an die für Sie zuständige Umweltabteilung (RPU) bei Ihrem Regierungspräsidium (siehe Infobereich). Das RPU schickt Ihnen eine Eingangsbestätigung zu. Zwecks Rückfragen und Beratung steht Ihnen Ihr zuständiges RPU gerne zur Verfügung.

Beim Ausfüllen der Meldbögen ist besonders zu beachten:

  1. In Spalte 5 sind solche Maßnahmen einzutragen, die mit ihrer Wirkung keine Aufweitung der Überschwemmungsgebietsgrenze beim 100 jährlichen Abfluss erbringen (< HQ100). Das wird die Vielzahl der Maßnahmen betreffen.
  2. In Spalte 6 sind hingegen Maßnahmen einzutragen, die eine Ausdehnung der Überschwemmungsgebietsgrenze beim 100 jährlichen Abfluss erbringen (> HQ100). Dies wird im Allgemeinen nur bei Stauanlagen mit höheren Dämmen oder bei Deichrückverlegungen der Fall sein.
  3. In den Meldebogen für potentielle Retentionsräume können auch in beiden Spalten 5 und 6 Eintragungen erfolgen, wenn an demselben Standort sowohl eine Maßnahme < HQ100 als auch eine Maßnahme > HQ100 möglich ist.