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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Berichte zu Hochwasser

Auf dieser Seite befinden sich Berichte des HLNUG zum Thema Hochwasser.

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Die Berichte zum Thema Hochwasser können digital auf dieser Seite heruntergeladen werden oder auch in gebundener Form unter Publikationen z. T. kostenfrei bestellt werden.

Hochwasser Januar bis März 2020

Von Ende Januar bis Mitte März 2020 brachten aus Westen kommende Tiefdruckgebiete immer wieder ergiebige Regen nach Hessen. Diese nach den langen Trockenzeiten der vergangenen zwei Jahre ersehnten Regenmengen füllten die Bodenschichten mit Wasser. Wegen der langen Dauer der Regenzeiten konnte das Wasser von den Bodenschichten in tiefere Grundwasserschichten durchsickern und führte in vielen Landesteilen zum Auffüllen der Grundwasservorräte.

In den Oberflächengewässern nahmen die Wassermengen ebenfalls zu, die Wasserstände stiegen. Dies führte ab Ende Januar immer wieder zu Hochwasser in vielen hessischen Gewässern, aber auch in den Bundeswasserstraßen Rhein und Weser. Es kam zu Überschreitungen der Meldestufe II an ca. 20 Pegeln und über 40-mal zu Meldewerten der Stufe I. Meist waren die Hochwasserscheitel schnell wieder abgeflossen. Vereinzelt wurden auch kurzzeitig Werte der Stufe III erreicht.

Hochwasser Januar bis März 2020 in Hessen

Hochwasser Dezember 2017 bis Februar 2018

Vom Dezember 2017 bis Mitte Februar 2018 waren die hessischen Gewässer von mehreren Hochwasserphasen betroffen. Verursacht wurden diese durch ergiebige Niederschläge. Die Bodenwasserspeicher waren aufgrund der im Vorjahr seit Juli gefallenen Regen gut gefüllt, sodass die Niederschläge schnell abflusswirksam wurden. Kennzeichnend für die Hochwassersaison 2017/2018 waren nicht die Höhe der Wasserstände und das Ausmaß der Überflutungen, sondern die immer wieder auftretenden Wasserstandsanstiege mit Meldestufenüberschreitungen. Besonders betroffen waren Lahn- und Fuldagebiet sowie der Rhein.

In diesem Bericht wird auf das Witterungsgeschehen sowie den Verlauf in den einzelnen Flussgebieten näher eingegangen. Der Einsatz der Hochwasservorhersagezentrale wird kurz dargestellt.

Hochwasser Dezember 2017 bis Februar 2018 in Hessen

Hochwasser Mai bis Juni 2013

In den letzten Tagen des Monats Mai 2013 und den darauf folgenden Junitagen waren viele Flussgebiete in Deutschland von teils extremen Hochwasserereignissen betroffen. Ursache hierfür waren langanhaltende, starke Niederschläge. Auch wenn Hessen vergleichsweise glimpflich davon gekommen ist, traten im Nordosten an der Werra sowie am Rhein nennenswerte Hochwasserereignisse auf. Aber auch in Südhessen an Weschnitz, Mümling und Gersprenz stellten sich größere Hochwasser ein.

Im folgenden Bericht werden die Entstehung sowie der Ablauf der Hochwasserereignisse für die einzelnen hessischen Flussgebiete aus hydrologischer Sicht dargestellt.

Hochwasser Mai bis Juni 2013 in Hessen

Hochwasser Januar 2011

Im Januar 2011 trat im Zeitraum vom 6.1. bis 22.1. in nahezu allen hessischen Gewässern wie auch in zahlreichen Gewässern in Deutschland und angrenzenden europäischen Ländern Hochwasser auf. Ursache hierfür war das Abschmelzen der Schneedecke, die ganz Hessen bedeckte, durch starke Temperaturanstiege verbunden mit einsetzenden Niederschlägen. Die Schmelzwassermenge ließ die Gewässerabflüsse stark ansteigen. Eine Woche später sorgten erneut intensive Regenfälle für eine zweite Hochwasserwelle. Im vorliegenden Bericht wird das Hochwasserereignis aus hydrologischer Sicht beschrieben und ausgewertet. Grundlage sind die Wasserstands- und Abflussmessungen an repräsentativen Pegeln. Das Hochwasser wird für die einzelnen Gewässer hinsichtlich der Wiederkehrintervalle (Jährlichkeiten) eingeordnet.

Hochwasser Januar 2011 in Hessen