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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Verdichtung

Die Bodenverdichtung ist i.d.R. die Folge einer Befahrung von zu nassen Böden mit zu großen Lasten.

Unsachgemäßer Einsatz von zu schweren Maschinen auf zu nassen Böden findet sich nicht nur, wie es immer vermutet wird, in der Landwirtschaft sondern im Prinzip bei allen Formen der Bodennutzung, sei es durch Forst, Garten- oder Weinbau. Auch im Landschaftsbau, der Rekultivierung, Renaturierung und bei Baumaßnahmen findet man immer wieder großflächige Verdichtungen.

Zur Vorsorge gegenüber einer Verdichtung bedarf es einer umfassenden Abschätzung der Verdichtungsempfindlichkeit der Böden sowie bei größeren Bauvorhaben einer detaillierten Planung von Befahrung und Umlagerung von Böden z.B. durch eine qualifizierte Baubegleitung.

Die Sanierung von Verdichtungen ist sehr aufwändig, erfordert eine fundierte Planung und Erfolge stellen sich häufig erst nach einem langen Zeitraum ein.

Das HLNUG erarbeitet z. Zt. Grundlagen zur Ausweisung und Qualifizierung verdichtungsempfindlicher Böden.

Eine Vielzahl von Arbeitshilfen zur Vorsorge gegenüber Verdichtungen ist bundesweit verfügbar. Das gleiche gilt für Arbeitshilfen einer Bodenkundlichen Baubegleitung.

Sie werden hier im Einzelnen nicht angeführt.