Bisherige Funde der Großen Drüsenameise (Tapinoma magnum) in Hessen
Die auf der Karte dargestellten Funde wurden einerseits durch Expertinnen und Experten der Entomologie der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt bestimmt (in der Karte gekennzeichnet als „Verifizierter Nachweis durch Hessischen Bestimmungsservice“)
und andererseits durch unterschiedliche Quellen, z.B. durch das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart (SMNS), verschiedene Firmen zur Schädlingsbekämpfung und damit als plausibel eingestuft (in der Karte gekennzeichnet durch „Plausibler Nachweis durch externe Bestimmung“).
Es gilt zu beachten: Tapinoma cf. magnum – das „cf.“ im Artnamen ist eine Abkürzung für das lateinische „confer“ (dt. vergleiche) und bedeutet, dass es sich nicht zwangsläufig um T. magnum handeln muss, sondern dass es sich auch um eine der beiden Schwesternarten (Tapinoma ibericum und Tapinoma darioi) handeln kann, die ebenfalls Superkolonien bilden können. Eine eindeutige Identifizierung der Art ist nur durch eine genetische Analyse oder eine morphologische Bestimmung möglich.