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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Nutzung tiefer Untergrund

Der tiefe Untergrund Hessens wird in vielfältiger Weise genutzt bzw. untersucht. Beispiele hierfür sind:

Standortauswahlgesetz (Endlagersuche)

Am 16.05.2017 trat das Gesetz zur Suche und Auswahl eines Standortes für ein Endlager für Wärme entwickelnde radioaktive Abfälle in Kraft. Bis zum Jahr 2031 soll für ca. 1900 Behälter mit ca. 27.000 Kubikmetern hochradioaktiven Abfalls aus Kernkraftwerken ein Standort gefunden werden, der die bestmögliche Sicherheit einer Endlagerung für einen Zeitraum von einer Million Jahren gewährleistet.

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Kohlenwasserstoffe

In Hessen sind bislang nur im Oberrheingraben geologische Verhältnisse bekannt, die eine wirtschaftliche Gewinnung von Erdöl- oder Erdgasvorkommen mit konventionellen Fördermethoden gestatten. Von unkonventionellen Kohlenwasserstofflagerstätten spricht man, wenn Kohlenwasserstoffe nicht wie bislang üblich aus im Regelfall gut durchlässigen Speichergesteinen in Fallenstrukturen gefördert werden können.

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Tiefe Geothermie

Die in größeren Tiefen vorhandenen Energiepotenziale können über mitteltiefe und tiefe Erdwärmesonden, über die Förderung natürlicher Thermalwässer oder durch die Schaffung künstlicher Wärmetauscher in den Gesteinen zur Wärmegewinnung und in günstigen geologischen Situationen auch zur Stromerzeugung genutzt werden.

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CO2-Speicherung

In dem vom Weltklimarat (IPCC = Intergovernmental Panel on Climate Change) herausgegebenen Klimabericht (IPCC, 2005) wird die Abscheidung des in Kraftwerken entstehenden CO2 und dessen Speicherung in geeigneten Gesteinsstrukturen des tieferen Untergrundes als eine Option angegeben, um den weiteren CO2-Anstieg in der Erdatmosphäre zu vermeiden.

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