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Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Geogene Naturgefahren im Tätigkeitsfeld der Ingenieurgeologie

Geogefahren – wie Hochwasser, Rutschungen, Felsstürze, Erdfälle, Senkungsmulden oder Erdbeben – stellen geologisch bedingte Naturgefahren dar, die zu Schäden an Infrastruktur und Gebäuden sowie zur Bedrohung von Menschenleben führen können. Die Art und Verteilung von Geogefahren steht in Korrelation zu geologischen, klimatischen und morphologischen Faktoren sowie der Nutzung gefährdeter Gebiete durch den Menschen. Zu den dominierenden Geogefahren in Hessen zählen gravitative Massenbewegungen (Rutschungen/ Felsstürze), Subrosion (Erdfälle/ Senkungsmulden), Hochwasser und Erdbeben.

Die Ingenieurgeologen des HLNUG beschäftigen sich mit der kontinuierlichen Erfassung, Darstellung und Evaluierung der Naturgefahren sowie dem Anfertigen von Sicherheitsberichten und Gefahrenhinweiskarten. Dazu werden Archivunterlagen, Geologische Karten und LIDAR-Daten gestützte Raumanalysen eingesetzt. Neben der Identifizierung neuer, bisher nicht erfasster Gefahren erfolgen regelmäßige Überprüfungen der Standsicherheit von Böschungen, Gebäuden, Talsperren, Hochwasserrückhaltebecken und anderer Bauten.